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Montag, 11. Februar 2013

Tipps für Marketing in Social Media, die DO's und DON'Ts






Marketing im Bereich Social Media wurde im Laufe der letzten Jahre immer wichtiger. Soziale Netzwerke wie Facebook mit 900 Mio Benutzern, Twitter und Google Plus mit weit mehr als 300 Mio Benutzern, sind wichtige Kanäle zur Interaktion mit Kunden, Geschäftspartnern und anderen Stakeholdern geworden. Nach dem ich schon einmal über Social Media Marketing Tools berichtet hatte, hier nun ein Beitrag was man tun soll und was man besser nicht tut im Bereich Marketing in Sozialen Medien.

Viele Firmen bezeichnen Soziale Netzwerke als sehr nützlich für ihr Marketing und zur Pflege der Kundenbeziehungen. Es ist zwar kein Medium wo Geschäfte getätigt werden, aber wie der Name schon sagt, wird eine soziale Verbundenheit erzeugt, die sich langfristig positiv auf das Image und die Wertschöpfung der Firma auswirken kann. Es lohnt sich also Follower und Fangruppen zu pflegen, und den Austausch zu Produkten und Services zu fördern. Dabei sollte man aber ein paar Dinge beachten, damit der Schuss nicht nach hinten losgeht.

Hier also eine Liste mit DO's und DON'Ts im Bereich Social Media Marketing:


DO's

  • Informieren sie Regelmassig über Neuigkeiten in ihrem Geschäftsbereich oder aus ihrer Firma. Lange Pausen ohne neue Beiträge können ihre Anhänger schnell langweilen und abspringen lassen.
  • Seien sie engagiert. Geben sie ihrer Marke ein eigenständiges Profil das im Einklang mit den Werten ihrer Firma steht, und kommunizieren sie dieses im Internet.
  • Nutzen sie alle Kommunikationskanäle. Teile sie Inhalte auf vielfältige Weise, ob nun als Text, als Link oder als Audio und Video. Zeigen sie das sie es verstehen, die verschiedenen Funktionen die Soziale Medien bieten, zu nutzen. Finden sie auch raus was andere über sie zu sagen haben.
  • Zeigen sie, dass sie sachkundig und informiert sind über das politische Klima rund um ihre Branche. Seien sie ein Vordenker zu Themen in ihrem Gebiet.
  • Seien sie freundlich und offen. Werden sie Freunde mit den Freunden ihrer Freunde. Ermutigen sie andere mit ihnen in Kontakt zu treten, in dem sie den ersten Schritt machen.


DON'Ts

  • Seien sie keine Angeber. Promoten sie ihre Produkte nicht wie manche Eltern die Fotos ihrer Babys. Nach 100 Beiträgen zu ihrem neuen Produkt hat auch der letzte Fan genug davon.             
  • Schrecken sie keine potentiellen Kunden mit extremen, persönlichen Ansichten zu heiklen Themen ab. Ausser natürlich, es entspricht ihrem Geschäftsmodell.
  • Ignorieren sie nicht Menschen die mit ihnen zu interagieren versuchen. Arbeiten sie mit allen Rückmeldungen die eintreffen. Nehmen sie sich die Zeit darauf zu reagieren, und bauen sie eine Beziehung auf die auf gegenseitigem Verständnis basiert.
  • Geben sie nicht immer die selbe Antwort, sondern gehen sie auf jede Rückmeldung individuell ein. Begründen Sie Ihre Antwort und zitieren sie geeignete Quellen dazu, und passen sie ihre Antwort an die Rhetorik der Fragestellenden an.
  • Repetieren sie sich nicht. Wiederholen sie nicht einfach immer gleiche Statements und Floskeln, das kommt nicht gut an. Erhalten sie Themen mit neuen Inhalten am Leben und verleihen sie so ihrer Marke eine Stimme und Kontinuität.

Mit diesem einfachen Regeln zum Online Marketing sollte es möglich sein einen effektiven und erfolgreichen Social Media Auftritt aufrecht zu erhalten.

Sonntag, 14. August 2011

Die Besten Social Media Marketing Gratis-Tools


Wer Blogs oder Webseiten betreibt, hat sich sicher schon Gedanken über Marketing in Sozialen Netzen gemacht. Es ist nämlich auch wichtig sich in diesen Medien zu vermarkten um auch in Suchmaschinen relevant zu sein, das sogenannte Search Engine Optimising SEO. Ich werde euch darum nun die wichtigsten Werkzeuge im Umgang und in der Auswertung der Präsenz in den Social Media vorstellen. Damit wisst ihr immer was euer Effort wirklich wert ist. Es gibt da ein paar sehr gute Seiten im Netz, und das Beste sind sind alle Gratis.






SocialMention

Eine Seite die in Echtzeit die Ausbreitung einer Information im Internet protokolliert. Erfahre was andere über ein Thema, über eine Person, eine Firma oder ein Produkt denken. Sehr nützlich für die Auswertung von Kampagnen. 






Google Analytics
Mit Google Analytics können Sie ermitteln, wie Besucher Ihre Website gefunden haben, wie sie auf der Website navigieren und wie Sie deren Erfahrung optimieren können. Ein wichtiges Tool zur Auswertung einer Onlinepräsenz und Werbekampagnen.






hootsuite


Viele Social Media Tools vereint in einem. Man kann gleichzeitig in verschiedene Soziale Medien Beiträge verschicken und das ganze noch aufbereiten, tracken und analysieren. Alles schön übersichtlich Dargestellt und mit nützlichen Features.



Twitterfeed

Mit Twitterfeed kann man auch seinen Feed an viele Soziale Netzwerke automatisch verschicken lassen. Unter anderem an: twitter, facebook, linkedin, hellotxt, etc.
Sehr nützlich für das verbreiten von Webinhalten und das Suchmaschinen Marketing SEO.



Google Alerts

Mit Google Alerts kann man sich Keywörter Abonnieren lassen. Und man wird je nach Einstellungen sofort Informiert per E-Mail falls dieses Keywort von Google in irgendeinem Zusammenhang (News, Content, Blog) entdeckt wurde. Sehr nützliches Tool das einem Hilft neue Richtungen in der Kampagne frühzeitig zu erkennen.



Twenty Feed

Analysiert deine Präsenz und Meldungen bei
Facebook, Twiiter, YouTube, Google Analytics, Bit.ly
Und stellt sie schön Graphisch dar. Sehr nützlich für die Auswertung dieser Kanäle.






Tweetstats
Mit Tweetstats kriegt man eine schöne Übersicht über sein Twitter. Einfach Twittename eingeben, ohne Anmeldung und gratis.



Wefollow

Ein Verzeichnis von Twitter Benutzern das nach Interessen organisiert ist. Damit lassen sich potentielle Kunden und Gleichgesinnte finden. Auch für sehr kleine Nischen(-produkte).



Google Insights

Ziel von Google Insights for Search ist es, Erkenntnisse über verbreitete Suchmuster zu liefern. Die Berechnung der Ergebnisse basiert auf verschiedenen Schätzungen. Wichtig für das Analysieren von Keywörtern und deren Verbreitung im Netz. Sehr nützlich für Blogs und SEO.


Wie ihr seht gibt es sehr viele sehr nützliche Tools.

Viel spass damit!

UPDATE: 
Hier noch ein Nachtrag:
http://the-tech-blog-blogger.blogspot.com/2011/08/klout-beta-social-media-marketing.html


.

Samstag, 9. Juli 2011

Neues Firefox Addon zeigt graphisch an wer Daten über euch sammelt.

Ein neues Firefox Addon zeigt mittels einer ansprechenden Grafik auf, welche Trackingdienste auf welchen Seiten Informationen über euer Surfverhalten sammeln. Die Darstellung mit durch Linien verbundene Punkte (Spinnennetz), gibt einen schönen Überblick darüber welcher Tracking Service, mit welchen Homepages oder Web Portalen verbunden ist.

Das Collusion Addon.


Das Collusion Addon für Firefox von  bietet die Möglichkeit, die Dienste seitenübergreifend Anzuzeigen die sich nicht um Datenschutz kümmern.
Hier kann man es bei Firefox installieren:
https://secure.toolness.com/xpi/collusion.html

Collusion
Visualize who's tracking you in real time.
Version 0.7
By Atul Varma 
Published on 2011-07-08 13:39:58.227878


Es ist unter OpenSource Lizenz veröffentlicht, das heisst das es wahrscheinlich bald auch für andere Browser erhältlich sein wird.
Wenn ihr es ausprobiert, werdet ihr eine zum Teil erstaunliche Menge an Trackern, die jeden Klick im Internet in Echtzeit überwachen, feststellen. Die Daten werden meistens auf den Servern, und Lokal als Cookie auf eurem Computer gespeichert. Diese wertvollen Informationen werden dann aufbereitet, für Werbezwecke verwendet, oder an andere Verwerter weiterverkauft.

Wie benützt man es?

Es funktioniert ganz einfach. Wenn man dann auf das kleine Symbol unten Rechts klickt, bekommt man eine Übersicht über die verschiedenen Trackingdienste auf den Seiten die ihr besucht.

Wie aus der folgenden Graphik schön ersichtlich ist, kann man sicher sein das auf fast allen Seiten im Internet euer Surfverhalten gespeichert, ausgewertet, verkauft und vermarktet wird. Ich habe mal als Beispiel folgende Seiten geöffnet: tagi.ch, sf.tv und blick.ch


Wie man sieht, wird das Surfverhalten der User, wie hier in diesem Beispiel, bei verschiedenen Seiten alle vom gleichen Trackingdienst geloggt. Seien es nun die Medienkonzerne Tamedia, Ringier oder dem Öffentlichen Schweizer Fernsehen. Es ist schon ein wenig Erschreckend in welchem Umfang die Daten gesammelt werden, auch wenn diese Problematik eigentlich schon lange bekannt war. 
Was uns zum nächsten Kapitel bringt.

Wie kann man sich dagegen wehren?

Es gibt für jeden Browser eine Möglichkeit Tracker zu blockieren. Es gibt zum Beispiel für Chrome unter https://chrome.google.com/webstore/detail/hhnjdplhmcnkiecampfdgfjilccfpfoe einen Trackingblocker. Wie man beim Internet Explorer eine Tracking Protectionlist hinzufügt, habe ich in einem Eintrag im April schon mal erklärt : http://tech-blog-blogger.blogspot.com/2011/04/welche-tracking-protection-list.html
Auch für Firefox gibt es ein Addon das verspricht das Trackingdienste geblockt werden:
Ebenso gibt es für Opera die Möglichkeit, datensammelnde Dienste mit Blocklisten zu sperren. Wie man das macht, habe ich in einem Beitrag über das blocken von Werbung schon einmal erklärt:
Wenn man solche Blocklisten oder Addons verwendet, kann man nicht nur privater Browsen sondern auch viel schneller surfen, da man nicht allen anderen Diensten mitteilen muss was man gerade anschaut.

Eine etwas andere Methode Tracker zu stoppen.

Beim Firefox, Chrome oder Internet Explorer Browser kann man auch das integrierte Datenschutzmodul aktivieren:

Wenn man "Webseiten mitteilen das man nicht verfolgt werden möchte." aktiviert, kann man hoffen das einem die Webseiten wirklich nicht verfolgen werden. Es entspringt einer Inititative von http://donottrack.us/. Auf der Webseite gibt es Informationen und Anleitungen wie man Trackingdiensten sagt, das man nicht mehr getrackt werden möchte. Eine Lösung die meiner Meinung nach nicht viel Sinn macht, da sich nie alle daran halten werden. 

Für ganz Paranoide kann ich Peerguardian empfehlen. Wenn man die richtigen Listen hinzufügt, kann man sich die Arbeit mit dem Browser ersparen. Darüber hinaus werden alle Protokolle blockiert, nicht nur das Web.

Ich denke das Visualisierungstool Collusion wird sicher manchen Benutzer im Umgang mit privaten Daten sensibilisieren. 

SMHT9TEQF5EJ