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Donnerstag, 10. Mai 2012

Etcher - Ein Kickstarter Projekt macht aus einem IPad eine 1960er Zaubertafel.



Wer kennt sie nicht, die Zaubertafeln oder auf Englisch Etch a Sketch?
Wer über 30 Jahre als ist, hat sicher einmal so ein Ding in der Hand gehabt und ausgiebig damit gespielt.
Für die wenigen die nicht wissen was das ist, es ist eine Zeichentafel deren nicht absetzbarer Stift von zwei Drehknöpfen jeweils horizontal und vertikal bewegt werden kann. Damit konnte man immer wieder Zeichnungen machen und durch Schütteln wieder Löschen.

Diese Zeichenvorrichtung wurde erstmals im Jahre 1959 an der Spielwarenmesse in Nürnberg vorgestellt, und ist eine Erfindung von Arthur Granjean. Sie wurde vor allem in den 1970er Jahren sehr populär.

Ein Kickstarter Projekt sammelt nun Geld um dieses Spielzeug als IPad Hülle mit entsprechender Software wieder aufleben zu lassen.



Es hat die selben Funktionen wie das Original und sieht fast Gleich aus. Allerdings hat es ein paar Features die es im Original nicht gehabt haben kann, wie zum Beispiel einen Share auf Facebook Funktion, das man die Bilder per Email verschicken kann, oder das man die gesamte Entstehung des Bildes als Video auf Youtube lädt. Was immernoch Gleich ist, die Zeichnung wird durch Schütteln wieder gelöscht.



Hier ein Video der Funktion der Zeitlupenaufnahme der Zeichnungserstellung, sehr cooles Feature!
Auch sieht man das man wirkliche gute Sachen damit erstellen kann.



Bis zum 9 Juni wollen sie 75 000$ sammeln um das Projekt umzusetzen. Ab 45 $ könnt ihr schon helfen dieses Projekt zu verwirklichen.
Die Projektverantwortlichen werden ein Open Source SDK für die Software veröffentlichen und damit kann man dann selber Spiele, Erweiterungen oder irgendeine Software schreiben die mit den 2 Knöpfen zurecht kommt. Die Software soll auf allen IPads laufen auch ohne Jailbreak.



Eine coole Idee, ich hoffe schwer dieses Projekt findet genügend Supporter. Spannend wäre sicher die Frage welche Spiele und Software man sonst noch mit dieser Hardware machen könnte. Wäre schon lustig wenn sich eine 1960er Hardware Steuerung für ein heutiges Gerät durchsetzen würde.
Aber warten wir es ab, noch ist das Projekt nicht finanziert.


Viel spass!

Mittwoch, 31. August 2011

Super gadget bringt Skizzen und Zeichnungen ganz einfach auf deinen Computer.

Mit einem neuartigen Zeichenstift ist es nun ganz einfach, Zeichnungen und Skizzen die traditionell auf Papier erstellt wurden zu digitalisieren. Der Inkling von Wacom besteht aus einem speziellem Stift und einem Receiver der aufnimmt was man mit dem Stift zeichnet. Es können hunderte Skizzen auf dem Receiver gespeichert werden, bevor man diesen über USB mit einem Computer verbindet um die Daten zu übertragen. Nie war es einfacher handschriftliche Erzeugnisse zu digitalisieren.

Die Zeichnungen können in den verschiedensten Formaten auf dem Computer gespeichert werden:
 JPG, BMP, TIFF, PNG, SVG oder PDF

Auch gibt es die Möglichkeit die Kunstwerke direkt als Layer in Adobe Photoshop oder Illustrator (CS3 oder höher) bzw. in Autodesk SketchBook® Pro oder SketchBook® Designer (2011 oder höher) einzufügen.


Das einfache Digitalisieren und die vielfache Nutzungsmöglichkeit machen den Inkling zu einem sehr guten Werkzeug für Leute die gerne auf Papier zeichnen und es in ihrem Beruf oft tun, zum Beispiel Architekten oder Designer. Es gibt zwar schon Massenweise Tablets mit Zeichnungsfunktionen, aber es ist nicht das selbe wie mit einem Kugelschreiber auf Papier zu zeichnen.

Es ist auch sehr einfach die Zeichnungen in Windows oder Mac OSX einzufügen. Auch ist der Stift und der Empfänger wiederaufladbar.


Beim benutzen muss man eigentlich nur beachten das man die Spitze des Schreibers nicht abdeckt (also gaaaanz vorne), und das man nicht die Hand zwischen Stift und Receiver hat, da die Übertragung der Signale mit Infrarot und Ultraschall funktioniert. Dabei kann das Gerät bis zu 1000 verschiedene Druckstufen unterscheiden um die Skizze haargenau wiederzugeben.

Hier in diesem Video wird es genau erklärt:


Der offizielle Verkaufsstart ist zwar erst am 30. September, aber Wacom nimmt gerne Vorbestellungen entgegen.
http://www.wacom.eu/index2.asp?pid=9226&lang=de


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